Die Sommerfahrt „De Plaggeköpp vun 98" ging dieses Jahr zum Tagebau Garzweiler. Morgens um 09.00 Uhr trafen sich die Plaggeköpp am Neumarkt. Von dort ging es in 45 Minuten Fahrt zum Informationszentrum der RWE nach Garzweiler. In einer halbstündigen Informationsveranstaltung wurde über den Tagebau Garzweiler berichtet, das rheinische Braunkohlerevier zwischen Köln, Aachen und und Neuss. Jedes Jahr werden in den drei Tagebauen 100 Millionen Tonnen Braunkohle gefördert. Auch wurde über die geplante Umsiedlung von Ortschaften berichtet, die in den nächsten Jahren stattfinden wird.
Im Anschluss fand die Besichtigung mit dem Bus durch den Tagebau Garzweiler statt. Vorbei an den riesigen Abbauflächen mit den großen Schaufelradbaggern. Die geförderte Kohle wird auf kilometerlangen Transportbändern zu Verteilstationen gebracht und von dort zu den Kraftwerken transportiert. Dort wird dann die Kohle verstromt.
Interessant war auch, dass heute nur noch ein Bruchteil der Menge an Kohle für eine KWh benötigt wird, ca. ein Sechstel, wie vor 50 Jahren. Dementsprechend ist die Luftverschmutzung auch geringer geworden.
Nachdem wir den Aussichtspunkt Garzweiler 4 in Jackerath besichtigt hatten, ging es zurück nach Köln. Im Jan am Neumarkt fand dann ein gemütlicher Abschluss statt.